Märchen & Seife

Dein Alltag kommt dir vor wie ein Dauerlauf? Du fühlst dich urlaubsreif, sehnst dich nach ein paar Minuten Zeit für dich?

Du brauchst dringend Erholung und wünschst dir nur noch eine Pause?

 

Mit meinen Märchen-Seifen reichen 5 Minuten!

Nämlich genau die 5 Minuten, die du sowieso täglich mit Seife verbringst.

Meine Märchen-Seifen sind durch ihre spezielle Zusammensetzung wie eine Reise in einen Kurzurlaub!

 

 

Zeit für Erholung! Worauf wartest du noch?

Suche dir HIER eine aus!

 

 

Gönne dir deine verdiente Pause!

Wie alles begann:

 

Früher hat mich duschen nicht sonderlich interessiert. Ich habe mich halt gewaschen.

Natürlich habe ich es genossen, mich entspannt, mich nachher frischer gefühlt als vorher – aber es hatte keinen besonders hohen Stellenwert. Eigentlich war es nicht viel mehr als tägliche Routine.

 

Das änderte sich schlagartig als ich Mama wurde. Plötzlich waren die paar Minuten Abendritual die einzige Zeit des Tages, die ich nur für mich hatte!

 

 

Nur ich mit mir!

 

 Ich liebe meine Kinder von Herzen, ich war und bin immer gerne für sie da. Trotzdem war es in den ersten Monaten jedes Mal ein kleines Aufatmen, wenn mein Mann abends von der Arbeit nach Hause kam und ich wusste, die Kinder sind jetzt beim Papa in Sicherheit. Endlich eine Türe hinter mir schließen und mich für kurze Zeit um gar nichts kümmern… Das war der pure Luxus!

  

In dieser Zeit habe ich begonnen, meine Dusche als „Traumkabine“ zu betrachten: fünf Minuten nur für mich, fünf Minuten nur für meinen Körper, fünf Minuten um mich gründlich aufzutanken!

 

  

Es tut so gut!

 

Während ich mich gründlich einschäumte, ließ ich mich vom Duft der Seife tragen. Manchmal, um wieder zu mir selbst zu finden. Manchmal, um dem ganzen Wahnsinn kurz zu entfliehen. So entstand damals die Idee, die Seife an meine Bedürfnisse anzupassen. Sodass ich täglich wählen konnte, was ich gerade brauchte: Erdung oder Loslassen.

 

Ich kenne viele Rituale, ich weiß von der Wirkung der Düfte und Farben. Ich liebe es, all das in einem Märchen zu verbinden!

 

Im Lauf der nächsten Monate entwickelte ich meine erste Kollektion von Märchen-Seifen.

Zum Glück habe ich lange genug in Laborbetrieben gearbeitet und hatte eine gute Ahnung von den notwendigen Voraussetzungen bezüglich Arbeitsweise, Hygiene und Qualität. So hatte ich im Oktober 2018 alle Tests, Prüfungen und Genehmigungen bestanden und erhalten, die ich brauchte, um meine Märchen-Seifen auch an andere Menschen offiziell weitergeben zu dürfen!

 

 

Ich kann es nur jedem empfehlen!

 

 Inzwischen sind meine Kinder älter geworden und brauchen mich nicht mehr rund um die Uhr. Doch immer noch schließe ich die Badezimmer-Türe ganz bewusst hinter mir und betrete „meine Traumkabine“.

 

Ich kann jedem nur empfehlen, das auszuprobieren! Nehmt meine speziell dafür entwickelten Seifen oder andere, aber nehmt euch die Zeit! Denn es ist:

 

  

Nur ein winziger Raum, oft kaum ein Quadratmeter. Nur eine winzige Zeit, oft kaum ein paar Minuten.
Aber dieser winzige Raum und diese winzige Zeit gehören dir ganz alleine.

 

  Nimm sie dir! Du brauchst sie!

 

Naturkosmetik?

Wie gerne würde ich hier jetzt einfach "Ja!" schreiben... Aber alleine die Tatsache, dass ich Seife herstelle, erlaubt mir das nicht. Seife entsteht nämlich durch einen chemischen Prozess zwischen Fett und Lauge. Laut Definition sind chemische Verarbeitungsprozesse in der Naturkosmetik nicht erlaubt. (Nachzulesen zum Beispiel auf der Homepage der AGES: hier klicken )

 

Wieder ABER:

Alleine meine Lebenseinstellung (und diverse rationale Gründe) erlaubt es mir nicht, der Natur und der Umwelt großen Schaden zuzufügen oder ihn auch nur zu fördern. Deshalb kann ich versprechen, dass ich die Rohstoffe für alle meine Produkte nur von Lieferanten beziehe, denen ich in dieser Hinsicht vertraue. Natürlich kann ich nicht jede Kokospalme und jedes Rapsfeld überprüfen, aber irgendwo muss die eigene Kontrolle auch aufhören dürfen. Außerdem habe ich am eigenen Leib erlebt, was ich alles erfüllen musste, um überhaupt produzieren und endlich verkaufen zu dürfen und kam dadurch zu dem Schluss: Bis zu einem gewissen Grad kann man sich tatsächlich auf die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen verlassen! Regelmäßiges, kritisches Hinterfragen immer vorausgesetzt.

Sind die Seifen umweltfreundlich?

Meine Seifen sind so umweltfreundlich, wie es bei Seifen eben möglich ist. Hier die wichtigsten Punkte, warum und die Grenzen:

 

1.       Ich produziere in einem geprüften Raum zu Hause. Das heißt, für meine Produktion wurde keine weitere Fläche zugebaut, ich verbrauche keinen Treibstoff, um zur Arbeit zu kommen und auch keine weitere Energie für Heizkosten usw. Da ich meistens bei Tageslicht arbeiten kann, fällt gerade einmal der Strom für 2 Minuten Stabmixer an.

 

2.       Ich verpacke meine Seifen für den Transport in Papier und in Zellglas. Das ist kompostierbar.

 

3.       Ich achte beim Einkauf meiner Rohstoffe auf Anbieter, die auf Nachhaltigkeit achten.

 

4.       Ich gehe eher sparsam mit Farbstoffen um. Wenn ich „buntere“ Farbe verwenden möchte, als Kräuter und Blüten, dann nehme ich hauptsächlich Aktivkohle, Tonerde und mineralische Pigmente.

 

5.       Für 1 kg Seife benutze ich ca. 1 L Öl, ca. 100 bis 150 g Natronlauge und ca. 300 ml Wasser. Natronlauge ist eine sehr „chemische“ Substanz. Auch die Verseifungsreaktion ist ein chemischer Vorgang, welcher tatsächlich in der Natur praktisch nicht vorkommt. Es sei denn, man bringt Lauge und Fett zusammen, was zum Beispiel passiert, wenn man tierische Opfergaben verbrennt. Dann fängt der nahe gelegene Fluss irgendwann an zu schäumen, die Wäsche wird dort sauberer und die Menschen, die darin baden, seltener krank. Trinken des Wassers ist nicht mehr so gut. Soviel nur kurz zur Entdeckung von Seife.

Das ist übrigens der Grund, aus dem Seife laut Gesetz nicht unter „Naturkosmetik“ fällt. Weil ein chemischer Vorgang notwendig ist, um sie herzustellen.

 

6.       Obwohl ich kein Palmöl verwende und auf Nachhaltigkeit achte, fällt auch zum Beispiel das Sonnenblumenöl nicht sauber vom Himmel.
Egal, wie „biologisch“ die Landwirtschaft geführt wird, natürliche Artenvielfalt sieht anders aus. Außerdem muss man auch die Mengen beachten, die der Markt verlangt. Ich wage zu denken, dass 1 L Palmöl, der aus einer Palme kommt wahrscheinlich umweltfreundlicher wäre, als 1 L Rapsöl, für den x Quadratmeter Erde verbaut werden.

Nebenbei ist auch die Regionalität begrenzt. Ich brauche schon ein paar feste Fette und das sind vor allem Kokosöl, Sheabutter und Olivenöl (ich weiß, dass das flüssig ist, aber es macht feste Seife). Die regionalen Alternativen sind Butter oder Schmalz. Die sind nicht vegan.

 

7.       Ähnliches gilt für den Duft. Wenn die Seife duften soll, habe ich 2 Möglichkeiten: Ätherische Öle oder Parfümöle. Ich verwende beides.

Ätherische Öle sind zwar mehr oder weniger „natürlich“, aber darüber, ob die riesigen Lavendelfelder, Rosenplantagen usw. ökologisch wirklich wertvoll sind, lässt sich auch nachdenken. Es ist eine Recherche wert, herauszufinden,  WIE viele Kilogramm Blüten man braucht, um ein paar Milliliter ätherisches Öl zu gewinnen. Ich persönlich finde sie zu kostbar für Seife, verwende sie lieber tropfenweise in Cremen, Diffuser oder im sonstigen Hausgebrauch, wo sie sich richtig entfalten können.
Außerdem reagieren immer mehr Menschen mit Hautreizungen und Allergien auf die ätherischen Öle, weswegen ich mit dem Einsatz vorsichtig sein muss.

Parfümöle haben zwar niemals eine echte Pflanze gesehen, dafür können sie auf verhältnismäßig kleinem Grund und mit verhältnismäßig geringem Energieaufwand in großen Mengen hergestellt werden. Außerdem reagieren weniger Menschen darauf allergisch oder überempfindlich.

 

Selbstverständlich kann ich jederzeit eine Charge ganz ohne zusätzlichen Duft herstellen. Gerne auf Bestellung, ich muss dann nur auf eine Mindestabnahmemenge von ca. ½ kg bestehen. Die Zielgruppe dafür ist sehr klein und für die meisten Nasen „stinkt“ die Seife dann.

über mich

Chemikerin und Naturvermittlerin - 
das bin ich, das sind meine großen Leidenschaften.

Seit ich ein kleines Mädchen war, war deutlich, dass ich einen besonderen Bezug zur Natur, den Planzen, Tieren und all den anderen Wesen habe, die sie bevölkern.

Gleichzeitig war aber auch nicht zu übersehen, wie kreativ, neugierig und experimentierfreudig ich war. Schon im Kindergartenalter habe ich mir eigene Marmeladenkreationen ausgedacht und ausprobiert, welche Kräuter am besten bei Insekten- und Brennnesselstichen helfen. Recht bald war klar, dass es für mich nur einen Weg gab:
Den Weg in die Tiefe der Dinge.

Ich habe Augen im Kopf und ein Herz in der Brust. Den emotional-seelisch-philosophischen Teil konnte ich selbst erfahren und mit Hilfe von Literatur vertiefen. Kräuterkunde, Düfte, Farben, Worte, Märchen und Weltanschauungen ergaben sich praktisch von selbst. Eine "richtige" Ausbildung brauchte ich für den Rest. Also entschied ich mich für die Chemie.

5 Jahre an der HTL und insgesamt 10 Jahre in der Forschung, Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle gaben mir die Erfahrung und die Hintergrundinformationen, die ich wollte, die ich brauchte.

Durch meine Kinder verbrachte ich dann sehr viel Zeit zu Hause. Ich hatte Gelegenheit, nachzudenken und meine bisherigen Entwicklungen zu sortieren. Mir wurde klar, dass ich die echte Natur vernachlässigt hatte. Also wurde ich noch während der Karenz im 2. Bildungsweg zertifizierte Natur- und Landschaftsvermittlerin.


Als Vermittlerin ist es meine Aufgabe, den Kontakt herzustellen. Zwischen Mensch und Natur ist das gar nicht so leicht, wie man denkt. Es gibt viele Wege und Ansätze, wie man jemanden dazu bringen kann, eine GESUNDE Beziehung zur Natur aufzubauen. Meiner beginnt bei den Einzelpersonen.

Naturkosmetik ist ein wunderbarer Weg für mich, meine Interessen mit meinen Herzenszielen zu vereinen. Indem ich die Menschen da abhole, wo sie stehen, nämlich:
IN IHREM EIGENEN KÖRPER,
erreiche ich sie aus mehreren Richtungen gleichzeitig.


Erstens: Nur, wer sich gut um sich selbst kümmert, kann sich gut um andere (auch die Umwelt) kümmern. Jemand, der seinen eigenen Körper/ seine eigene Seele vernachlässigt hat vielleicht ein Helfersyndrom, aber niemals ehrliche Ambitionen.
Zweitens: Wer sich darüber Gedanken macht, was er seinem Körper zuführt, der setzt sich damit auseinander, was es alles gibt. Dieser Weg führt unweigerlich zur Natur, wenn dieser Mensch überleben will.

Fazit:
Die neugierige Wissenschaftlerin in mir gibt mir die praktische Kompetenz. Kräuter verarbeiten, Salben rühren, Seifen sieden - alles unter den nötigen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen und mit einem geordneteten Qualtätsmanagement - liegen mir inzwischen im Blut.

Die kreative und emotionale Naturliebhaberin macht daraus ein Produkt, das nicht nur wirkt, sondern auch anspricht und den Menschen eine Möglichkeit bietet, einen ersten Schritt zu tun. Einen ersten Schritt mitten hinein ins eigene Zentrum.