Vorsätze, Pläne und To-do-Listen

 

Neues Jahr, neue Chancen, neue Vorsätze!

 

Habt ihr sie auch, all die guten Neujahrsvorsätze, die ihr niemals einhalten werdet?

 

Ich hatte sie schon immer. Ganz automatisch. Man wird ja regelrecht gedrillt darauf, sich eine Antwort die entsprechende Frage zu überlegen, oder? Alles andere ist irgendwie fast peinlich. Mindestens so peinlich, wie die Vorsätze dann tatsächlich umzusetzen. Das ist sowas von kompromittierend. Leute die nachher erzählen, was sie alles wirklich geschafft haben, sind einfach gemein. Jawohl!

 

Kreative Weisheiten?

 

Also denke ich jedes Jahr kurz vor Sylvester darüber nach, was ich denn dieses Mal an gescheiten, kreativen und überraschenden Schlagfertigkeiten antworten könnte. Ich kann schließlich nicht einfach so zugeben, dass ich mich vielleicht gesünder ernähren könnte und dann daran scheitern! Das wäre absolut unkreativ. Das geht nicht.

 

Außerdem möchte ich die Welt doch so gerne mit meiner Weisheit überschütten! Wenn ich schon so eine unsinnige „Tradition“ wie Neujahrsvorsätze weitertrage, dann soll sie wenigstens einen Sinn haben!

 

Letztes Jahr zum Beispiel, habe ich mir vorgenommen, mir nichts vorzunehmen und stattdessen das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Das war übrigens nicht so besonders klug. Hätte ich mir nur einen Plan gemacht, dann hätte ich vielleicht einen gehabt, als das Leben kam, wie es gekommen ist…

 

Ich lerne!

 

Dieses Jahr mache ich das besser! Dieses Jahr habe ich ebenfalls keine Vorsätze, sondern eine to-do-Liste. Vorsätze kann man nämlich schleifen lassen, eine to-do-Liste verlangt nach Häkchen! Diese Häkchen machen einen riesengroßen Unterschied! Diese Häkchen üben Druck aus.

 

Meine to-do-Liste 2020 hängt also jetzt groß über meinem Schreibtisch und hat lauter leere Kästchen und Kreise, die darauf warten, abgehakt zu werden. Jeden Tag sehen sie mich vorwurfsvoll an, mit ihren leeren Bäuchen und erinnern mich daran, was ich alles (noch) nicht erledigt habe. Ich gebe zu, die Methode ist vielleicht ein bisschen brutal, vielleicht sogar ein bisschen masochistisch. Aber wenn sie mich motiviert… was soll´s? Ich probiere das jetzt aus!

 

So schaut´s aus:

 

Was auf meiner Liste so steht? Nun, dieses Jahr steht mein Business im Fokus. „Märchen&Seife hat einen guten Start hingelegt, jetzt geht es ans Eingemachte. 2020 wird sich herausstellen, ob ich mich auf dem Markt bewähren kann.

 

Ich habe mit einfachen Punkten begonnen:

 

Der erste Abschnitt besteht aus einer Liste mit Büchern, die ich dieses Jahr noch abschließen beziehungsweise wenigstens bis zum Lektorat bringen möchte. Zehn Stück sind es.

 

Der zweite Abschnitt betrifft die Homepage, die ja quasi mein Geschäftslokal ist. Ich möchte sie rundum einladender, gemütlicher und übersichtlicher gestalten. „Kill your darlings“ heißt hier die Devise. Bis jetzt habe ich alles immer doppelt und dreifach erklärt und beschrieben und alles ist so wichtig für mich! Aber braucht ihr das wirklich? Das gilt es in den nächsten Monaten zu klären. Ich bin schon ganz gespannt auf meine neue Seite!

 

Drittens möchte ich viel mehr von meiner Arbeit präsentieren. Euch teilhaben lassen und zeigen, was ich so mache, wie und vor allem warum ich es tue. Meine Kunden wollen und sollen schließlich wissen, worauf sie sich einlassen.
Dazu habe ich bisher zwei Ansatzpunkte: meinen YouTube-Kanal aufbauen und diesen Blog. Ich werde jetzt nicht unbedingt täglich oder wöchentlich posten, aber doch wieder sehr viel regelmäßiger Videos und Texte für euch erstellen.

 

Ach ja: Ganz nebenbei gibt es Pläne für eine zweite Seifenlinie. Ein weniger blumige, eher Richtung düster und gothik… aber dazu später mehr.

 

Das ist also der Plan...

 

So meine Lieben, das ist erst einmal der grobe Plan. In knapp 11 Monaten kommt der Rückblick und dann werden wir sehen, wie gut ich ihn umgesetzt habe.

 

Drückt mir die Daumen!

 

Bis bald und alles Liebe!

 

Eure Katharina